07.05.2013

Rückblick: So war’s im Lloydhof

Sechs Wochen lang lud „2050 – Dein Klimamarkt“ im Lloydhof rund 950 Besucherinnen und Besucher zum klimafreundlichen Einkaufen ein.
  

Vom 12. März bis zum 24. April konnten Besucher der Bremer Innenstadt sich bei einer Shopping-Tour durch den Klimamarkt informieren und bekamen die Umweltwirkungen ihres Einkaufverhaltens aufgezeigt. Entlang der Regale füllten die Besucher ihren Warenkorb mit alltäglichen Gebrauchsgütern. An der Kasse gab es dann die Quittung – allerdings nicht in Euro, sondern mit CO2-verringernden Handlungsempfehlungen für fast jede Lebenslage.

Neben der Shopping-Tour gab es noch weitere Angebote, die aktiven Klimaschutz direkt im Markt ermöglichten. Da gab es zum einen das Tauschregal, welches man nutzen konnte um nicht mehr gebrauchte Dinge gegen andere auszutauschen, und eine Pinnwand, auf der man für größere Sachen eine Notiz hinterlassen konnte. Die Notizzettel wurden dann auch auf dem Marktplatz der Klimamarkt-Seite online veröffentlicht. Auch für die Kleinen war etwas dabei: Sie konnten Bilder zu den verschiedenen Klimaschutz-Themen ausmalen.

Ziel des Klimamarkt war es, vor Ort Klimaschutz-Netzwerke zu bilden und Menschen nachhaltig für den Klimaschutz zu begeistern. Dazu trugen vor allem auch die vielen Veranstaltungen im Klimamarkt bei. Besonders die Aktion „Nähen mit Mormor“ wurde mit Begeisterung aufgenommen. Aus alter Kleidung neue Dinge machen, schont nicht nur Ressourcen, sondern machte den Besucherinnen und Besuchern großen Spaß. Das klimafreundliche Osterfrühstück punktete mit leckerem Bio-Brötchen und Hinweisschildern zur CO2-armen Ernährung auf den Lebensmitteln. Bei der FAIRTRADE Cocktail und Kleidertausch Party, wurde in lockerer Atmosphäre Fehlkäufe ausgetauscht und durch das Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung (biz) über den Fairen Handel informiert. Und auch die LED-Veranstaltung für Einzelhändler stieß auf reges Interesse.Am verkaufsoffenen Sonntag und bei der Eröffnung hatte der Klimamarkt Unterstützung durch die Superheldinnen 4RIDERS. Sie begleiten den Klimamarkt auch weiterhin und machen die Menschen auf ihn aufmerksam. Auch größeren Gruppen – insbesondere Schulklassen – hatte der Klimamarkt etwas zu bieten. Sie konnten sich kostenlos anmelden und bekamen dann eine Führung durch den Laden und einen Vortrag zum Thema ihrer Wahl

Das Feedback auf der Gästebuch-Wand war vielfältig, und im Allgemeinen sehr positiv. Ob kritische Fragen zu der Umweltschutz-Situation in Deutschland oder nur ein kurzes ‚Voll knorke‘ – wir konnten sehen, dass der Markt viele verschiedene Menschen erreicht hat – und freuen uns schon jetzt auf die nächste Station des Klimamarktes in Bremen-Findorff!

Zu den Fotos!